Kurzbeschrieb EWS-Bohrung

Das Befahren des Bohrplatzes muss bei jeder Witterung möglich sein. Das Gesamtgewicht beträgt 18 Tonnen. Das Abteufen der Bohrung erfolgt bis zum Fels mit einem Doppelrotorsystem, danach wird mit dem "Imlochhammer-Innengestänge" auf die berechnete Tiefe weiter gebohrt. Die maximale Bohrtiefe beträgt 350 Meter. Im Anschluss wird das Gestänge ausgebaut und die Erdwärmesonde mit einer Hydraulikhaspel kontrolliert eingebaut. Zudem wird eine Sondenbremse verwendet. Das Bohrloch wird über den Injektionsschlauch im "Contractor-Verfahren" mit einer Zement-Bentonit-Suspension verpresst. Die Zementation ist sehr wichtig, sie dient als Schutz für die Sonde und ist für die Wärmeübertragung zuständig. Zudem hängt die Lebensdauer der Sonde stark von der Zementation ab. Zum Schluss wird die Hilfsverrohrung ausgebaut. Zum Abschluss der Bohrung wird die Sonde nach SIA Norm 118 auf Durchfluss und Druck geprüft.