Erdwärmesonde (EWS)

Zu Beginn muss eine Wärmebedarfsberechnung gemacht werden. Danach lässt sich feststellen, welcher Leistungsbedarf erforderlich ist. So ergibt sich die Tiefe und die Anzahl der benötigten Erdwärmesonden. Bei bestehen Gebäuden kann man vom aktuellen Verbrauch oder der Kubatur ausgehen. Ausschlaggebend ist auch der Gebäudestandort, die Durchschnittstemperatur, die Durchschnittstemperatur in 10 Meter Tiefe und die Entzugsleistung des Bodens. Die Richtlinien für die thermische Nutzung helfen bei der Orientierung. Bei grösseren Heizleistungen (ab 50 KW) ist es von Vorteil, wenn ein Thermal Responce Test (Bestimmung der effektiven Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes) durchgeführt wird. Zusätzlich sollte ein Planungsbüro herbeigezogen werden. Die Firma Bürge setzt sich für eine ausführliche Planung ein.

 

 

Bildquelle geothermie.ch
Bildquelle geothermie.ch

Bei Erdwärmesonden sollte man dringend beachten, dass sie von einem führenden Hersteller bezogen wird (SKZ geprüft). Erdwärmesonden werden aus absolut reinem Polyethylen (PE-100 und PE-100-RC, "Resistance to crack") der neusten Generation gefertigt. Dimensionen von 25 mm x 2.3 mm, 32 mm x 2.9 mm und 40 mm x 3.7 mm sind bis zu einer Länge von 350 Metern erhältlich. In der Sonde zirkuliert ein Ethylenglykol-Medium, dass die Erdwärme zur Wärmepumpe im Heizraum befördert.